INTERVIEW

SKIN DEEP mit Anne Breinberg

Lerne eine Person kennen, die wir mögen.

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Zusammenfassung

Vielleicht kennst du Anne Breinberg noch nicht, doch in der Massagewelt kennt man sie schon. Früher arbeitete sie in einer Bank zwischen Zahlen, Terminen und Excel-Tabellen.
Heute widmet sie sich dem menschlichen Körper.

Seit ihrem Wechsel hat sie Gold und Silber bei Weltmeisterschaften im Massieren gewonnen und führt jetzt ihre Praxis Breinberg in Næstved, wo sie Massagen, Reflexzonenmassage, Akupunktur und Geburtsbegleitung (Doula) anbietet.

Wir entdeckten Anne, als der „New Yorker“ ihre preisgekrönte Selbstmassagetechnik zeigte. Nach einer Verletzung dachte sie neu und fand einen Weg, trotzdem an einem Wettbewerb teilzunehmen. Das Ergebnis? Ein frischer Ansatz für die Arbeit am Körper.

In diesem Interview erzählt Anne, wie sie von der Bank zur Liege wechselte, den Körper als Werkzeug nutzt und warum unkonventionelle Ideen oft am besten wirken.

Lerne Anne Breinberg besser kennen.

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Wie begann deine Reise mit der Massage?

„Ich war hochschwanger mit meiner kleinen Tochter, als eines Tages ein Flyer in meinem Briefkasten landete. Darauf stand, dass man sich für 10.500 Kronen zur Masseurin ausbilden lassen konnte. Da dachte ich mir: Das mache ich einfach, während ich im Mutterschaftsurlaub bin. Das war also eigentlich der Grund, warum ich mich für diesen Weg entschieden habe.“

Stell dir vor, du startest im Mutterschaftsurlaub ein kleines Projekt. Schnell merkst du, dass daraus etwas Neues entsteht. Für Anne wurde die Massage nicht nur zum Beruf, sondern zu einer Art, in der Welt zu sein. Sobald du einen Behandlungsraum betrittst, wird das Tempo langsamer. Genau das liebt Anne an ihrer Arbeit.
 
„Es gibt mir Zeit für Ruhe und Achtsamkeit. Wenn ich mit einer Person arbeite, entsteht ein besonderer Raum. Irgendwie behandle ich mich selbst genauso sehr, wenn ich behandle.“

Viele Therapeut*innen kennen das: Berührung wirkt in beide Richtungen.

Du spürst deinen Atem, deine Achtsamkeit und deine Präsenz.

Erzähle kurz von deiner preisgekrönten Selbstmassagetechnik.

„Es war tatsächlich eine ganz besondere Situation. Ich war innerhalb von fünf Monaten zweimal an der Hüfte operiert worden. Als die Weltmeisterschaft stattfand, waren seit meiner letzten Operation erst 17 Tage vergangen. Deshalb massierte ich niemanden. Ich stand nicht auf meinen Beinen. 

Ich ging auf Krücken und benutzte einen Rollator. Um innovativ zu denken und trotzdem teilzunehmen, entschied ich mich für eine Selbstmassage, bei der ich wirklich über den Tellerrand hinausgeschaut habe. Dabei nutzte ich den Rollator und die Krücken, um das Gleichgewicht zu halten, während ich verschiedene Mobilisierungs- und Dehnübungen machte.“

Erzähle kurz von deiner preisgekrönten Selbstmassagetechnik.

„Es war tatsächlich eine ganz besondere Situation. Ich war innerhalb von fünf Monaten zweimal an der Hüfte operiert worden. Als die Weltmeisterschaft stattfand, waren seit meiner letzten Operation erst 17 Tage vergangen. Deshalb massierte ich niemanden. Ich stand nicht auf meinen Beinen. 

Ich ging auf Krücken und benutzte einen Rollator. Um innovativ zu denken und trotzdem teilzunehmen, entschied ich mich für eine Selbstmassage, bei der ich wirklich über den Tellerrand hinausgeschaut habe. Dabei nutzte ich den Rollator und die Krücken, um das Gleichgewicht zu halten, während ich verschiedene Mobilisierungs- und Dehnübungen machte.“

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Wenn dein Körper Ruhe braucht

Wie tankst du neue Energie, körperlich und geistig? 

„Ich atme tief durch. Und ich mache gerne Yoga. Das ist wunderbar entspannend.
Ich finde, das gibt mir mental sehr viel.“

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Welche Gewohnheit hast du dir angeeignet, die etwas in deinem Leben verändert? 

„Das ist ja im Grunde auch Yoga. Es eröffnet den Zugang zu allem, und ich integriere es auch in meine Behandlungen.“

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Hast du einen Hautpflege- oder Beauty-Tipp, auf den du nie verzichtest?

„Ja, kosmetische Gesichtsakupunktur. Mir ist durchaus bewusst, dass der normale Däne das nicht einfach selbst machen kann, aber es ist fantastisch. Es ist beruhigend und entspannend.“

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Machst du das selbst?

„Ja, das mache ich. Und nein, das sollte man NICHT selbst zu Hause machen“, antwortet Anne lachend.

Welcher aromatherapeutische Duft gefällt dir am besten – und warum?

„Also, ich mag Lavendel wirklich sehr gerne. Er wirkt ja wunderbar beruhigend. Aber wenn manchmal etwas mehr Energie nötig ist, dann greife ich natürlich sehr gerne zu Zitronengras.“

Welcher aromatherapeutische Duft gefällt dir am besten – und warum?

„Also, ich mag Lavendel wirklich sehr gerne. Er wirkt ja wunderbar beruhigend. Aber wenn manchmal etwas mehr Energie nötig ist, dann greife ich natürlich sehr gerne zu Zitronengras.“

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Natürliche Schönheit

Worüber wünschst du dir, dass mehr Menschen laut sprechen?

„Über die innere Schönheit, die natürliche Schönheit. Ich finde, darauf sollte man etwas mehr Wert legen. Meiner Meinung nach wird viel zu viel Wert auf Botox und all das gelegt, wo es doch auf etwas natürlichere Weise gelöst werden könnte. Ich würde mir wünschen, dass das an erster Stelle steht.“

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Was hast du zuletzt über dich selbst gelernt?

Es reicht, wenn ich den Mut habe, an mich selbst und meine sehr, sehr verrückten Ideen zu glauben. Ich habe einen ziemlich verschlungenen Verstand. Aber wenn ich mich einfach dafür entscheide, daran zu glauben, werden andere mit der Zeit sicher auch daran glauben.“ 

Sie macht eine kleine Pause.

„Aber das braucht Zeit.“