Es gibt verschiedene Hauttypen, Mischformen und wechselnde Zustände. 

Hier lernst du die gängigsten Hauttypen und ihre Merkmale kennen. Finde so deinen Ausgangspunkt und wähle von dort die passende Gesichtspflege.

Wähle deine Gesichtscreme nach deinem Hauttyp, wenn er im Gleichgewicht ist. Jeder Hauttyp startet von einem Punkt, an dem er ausgeglichen ist. Glaub nicht, dass die Creme deinen Hauttyp in einen anderen oder einen „gewünschteren“ Hauttyp verwandelt. 

Die verschiedenen Hauttypen, kurz zusammengefasst

Normale Haut: Deine Hautwirkt ausgeglichen, fühlt sich weich an, zeigt eine feine, gleichmäßige Struktur, wirkt weder fettig noch trocken und hat fast unsichtbare Poren. Ein normaler Hauttyp ist nicht der „normalste“.

Trockene Haut: Deine
Poren wirken fein und fast unsichtbar, weildeineTalgdrüsen wenig Fett produzieren. Darum trocknet deine Haut schnell aus, und es entstehen kleine, eingekapselte weiße Knötchen (Milien) sowie feine Linien und Falten. Dir fehlt also sowohl Feuchtigkeit als auch Fett. Trockene Haut zeigt oft dünnere und empfindlichere Blutgefäße. Manchmal fühlst du sie empfindlich, rau, leicht schuppig oder gespannt.

Reife Haut: Mitden Jahren verändert sich dein Bindegewebe, deine Haut verliert an Fülle, Feuchtigkeit, Fett und Festigkeit. Sie wirkt dünner und zeigt Falten, die von Freude und Sorgen erzählen. Mangel an Feuchtigkeit und Fett zeigt Trockenheitslinien, und die Haut verliert oft ihren Glanz. Freie Radikale prägen die Haut über Jahre, und Pigmentflecken, Talgansammlungen, vereinzelte vergrößerte Poren sowie viele Merkmale trockener Haut treten auf.

Empfindliche Haut:
Du hastzarte, empfindliche oder reaktive Haut. Achte besonders auf sie und pflege sie behutsam. Du erkennst sie an hervortretenden, erweiterten Kapillaren an Wangen und Nase, an Reizungen, Rötungen und Hautrötungen. Stress, Hitze, Kälte sowie bestimmte Speisen und Getränke reizen sie leicht. Ekzeme und Rosazea zählen ebenfalls zur Kategorie „empfindliche Haut“. Pflege die zarte Haut von Kindern und Jugendlichen wie empfindliche Haut.

Fettige Haut:
Viele Menschen verwechselndiesenHauttyp mit Akne oder Pickeln. Wenn die Poren verstopfen, entstehen Pickel oder Mitesser. Das passiert häufiger als bei normaler oder trockener Haut, weil deine Talgdrüsen mehr Sebum produzieren und sich zusammen mit abgestorbenen Hautzellen, Schmutz und Schadstoffen schneller in den Poren ansammeln. Pickel entstehen aus vielen Gründen bei allen Hauttypen. Du erkennst fettige Haut an sichtbaren Poren und einem glänzenden Teint. Dank der schützenden Barriere trocknet sie kaum aus, bleibt elastisch und zeigt spät Falten.

Mischhaut: Die
meisten Menschenhaben eine Mischung aus verschiedenen Hauttypen. Meistens dominieren zwei Zustände, und es gibt viele Varianten. Ich sehe am häufigsten diese beiden:

Du hast trockene oder normale Wangen, aber eine fettige T-Zone (Nase, Kinn, Stirn) mit großen Poren und viel Talg. Manchmal glänzt nur die Stirn oder nur die Nase.

Empfindliche Haut tritt oft zusammen mit trockener, reifer oder fettiger Haut auf. Sie zeigt sich auf viele Arten. Die Neigung liegt zum Teil in den Genen, entsteht durch Hautkrankheiten oder entsteht durch austrocknende oder aggressive Pflege. Jede Haut gerät manchmal aus dem Gleichgewicht, reagiert auf Stress, zeigt Rötungen, Pickel oder produziert zu viel oder zu wenig Talg.

Entdecke in unserem Ratgeber ein umfassendes Hautpflegeritual mit Produkten, die zu deinem Hauttyp passen. Deine Haut, deine Pflege.

Wünschst du eine persönliche Analyse, suche eine Fachkraft für Kosmetik auf. Diese betrachtet deine Haut unter der Lupe.

Alles Gute
Christina 

Ich bin Christina, ausgebildete Kosmetiker*in mit 14 Jahren Erfahrung in der Hautpflegebranche. Ich arbeite sowohl als professionelle Behandlerin als auch seit 6 Jahren als Expert*in für ganzheitliche Hautpflege und Produktentwicklung bei Karmameju Skincare.